Archives for September 2015

Sport-Marketing: BVB –„Echte Liebe hält!”

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Fotos: Anette Hammer

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Dennis C. Thom: Marketingleiter Borussia Dortmund beim Marketing-Club Bergisch Land

Das Wuppertaler Unternehmen Fahnen Herold, einer der leistungsfähigsten System-Anbieter
textiler Medienproduktion, war am 24.9.2015 Gastgeber des Marketing-Clubs Bergisch Land
und verwandelte eine ihrer Produktionshallen in eine Stadion-Arena.
Mit begeisterten Zuschauern und interessierten Zuhörern. Ging es doch um nicht weniger als
die Erfolgsgeschichte von Borussia Dortmund, den Fußball-Bundesligisten, der von der F
ast-Pleite zu einem der erfolgreichsten Bundesliga-Clubs wurde.

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Interessierte Zuhörer, gefesselte Zuschauer in der „Fahnen-Herold-Arena“

Welche Rolle die Professionalisierung des Marketings in diesem Zusammenhang spielt,
machte BVB-Marketingleiter Dennis C. Thom über Aussagen zu den Kernkompetenzen und
dem Markenkern deutlich. Nicht zuletzt mit dem Hinweis, dass auch beim BVB „Echte Liebe“
nicht zu kaufen ist.

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Markenkern und Kernkompetenz

Höhepunkt der Veranstaltung: Die Verlosung von Fanbüchern mit Originalunterschriften der
Mannschaft, sowie die Versteigerung eines aktuellen Bundesligatrikots mit Signaturen der
Spieler zugunsten des Vereins Kindertal e.V.

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Silke Jungmann und Fabian Kehrenberg verlosen Fanartikel zugunsten von Kindertal e.V.

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Weitere Informationen:

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Die Zukunft des Automobils sieht ziemlich alt aus

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IAA 2015

Pünktlich zur Internationalen Automobilausstellung IAA in Frankfurt ein Skandal, der die
automobile (Welt-)Wirtschaft erschüttert: Die Abgastäuschung. Unter glänzendem Lack,
hinter perfekter Inszenierung, faszinierendem Design kommt (zu) schmutzige Technik
zum Vorschein. Sie will uns „die Freude am Fahren“, den „Vorsprung durch Technik“
oder gar „Das Auto“ verleiden. Denn „Das Beste oder nichts“ führt offensichtlich ins Nichts.

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IAA 2015

Dabei hat alles so schön angefangen. Von vernetztem und automatisiertem Fahren
war die Rede, die Elektroautomobilität ist angeblich auf den Vormarsch und die Preise
für Oldtimer schrauben sich in schwindelnde Höhen. Wir stehen im Stau und wir
lechzen nach verbliebenen Freiräumen, um den Spaß nicht zu verlieren. Und dann das.

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IAA 2015

Faszinierende Präsentationen von 1.103 Aussteller auf 230.000 Quadratmetern
Ausstellungsfläche – und keine Lösung für das Abgasproblem?
Das kann doch nicht wahr sein.
Am 27. September schließt die Ausstellung. Zeit, um weiter zu denken.

 

Weitere Informationen:

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Self – I: Ich fotografiere, also bin ich!

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DER SPIEGEL (19.9.2015): “Kanzlerin Merkel mit Flüchtlingen“

Was uns im Urlaub nicht mehr wundert, in der Flüchtlingsdebatte vielleicht irritiert, bei
Konzerten und Ausstellungen zum Normalfall wird – die Smartphone-Fotografie. Sie treibt
ihre Blüten in der Selfie-Manie. „Selfies sind Eskapismus als Antwort auf das Sichvergessen“
kommentiert dann auch Friedrich Liechtenstein in seinem Buch „SELFIE MAN -
#der Tag ist Dein Freund“ diesen Trend und konstatiert „ Es sind die Tagebücher des
dritten Jahrtausends, Bilder einer subjektiven Realität, die alle zusammen die Welt einfangen“.

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EGO UPDATE: iPhone – Selfie (VD)

“Die Zukunft der digitalen Identität” ist dann auch das Thema, dem sich das NRW-Forum
Düsseldorf mit dem Ausstellungsprojekt “Ego Update” genähert hat
(19.09.2015 – 17.01.2016).

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EGO UPDATE: The Middle Finger Response (Guido Segni)

“Nichts hat die Fotografie so sehr verändert, wie die digitale Revolution: Aus dem
“Ich denke, also bin ich” ist ein “Ich fotografiere, ich dokumentiere, also bin ich” geworden”
wie Kurator Alain Bieber in seinen Erläuterungen anmerkt.

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EGO UPDATE: Kunstaktion Selfiegott (Mc Fitti)

Eigentlich albern. Aber das “Selfie” ist nicht nur 2013 zum englischen Wort des Jahres
gekürt worden, sondern inzwischen auch Kult und Kunst-Projekt.
25 Millionen Deutsche machen angeblich Selfies. 22 ausgewählte Projekte zeigt die
Ausstellung und macht u. A. damit deutlich, “dass das Gefühl einer Privatsphäre im
World Wide Web bloße Illusion ist”,

Wen wundert es da, dass sich auch das Marketing dieses Themas angenommen hat,
eigene Projekte initiiert und fremde Projekte unterstützt.

Weitere Informationen:

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Von der Gallery zur Challery

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Buch-Edition

Format 23 x 27cm, ca. 300 Seiten, ca. 450 farbige Abbildungen

EINLADUNG
Die Finissage zu unserer ATELIERHAUS-Ausstellung „Paralleluniversum“
findet am Samstag,
den 10. Oktober 2015 um 11:00 Uhr statt.

Informationen hier: Einladung zur Finissage

Es ist die letzte Gelegenheit, die Galerie-Edition mit 54 ausgewählten Werken des
Architekten und Künstlers Karl F. Schneider in unserem ATELIERHAUS zu sehen und
den Künstler persönlich kennenzulernen.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

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Außerdem können wir Ihnen eine außergewöhnliche Charity-Aktion in unserer
ATELIERHAUS-Galerie ankündigen:

CHALLERY GOES GERMANY
Wien zu Gast in Wuppertal

Eröffnung: Samstag den 7.November 2015 um 11:00 Uhr in unserem ATELIERHAUS

Challery, die erste und einzige Charity-Galerie Österreichs, eröffnet eine Ausstellung der
besonderen ART.
Käufer erwerben hochwertige Kunstwerke international renommierter Künstler,
die für einen guten Zweck zur Verfügung gestellt worden sind.
Der Erlös geht zu 100 Prozent an gemeinnützige Einrichtungen.

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www.fund-art.com

Save the Date: 7.11.2015, 11:00 Uhr
Michael Schmidt-Ott, der Initiator und Gründer der Challery und das ATELIERHAUS-Team
freuen sich auf Ihren Besuch.

www.facebook.com/vokdamsatelierhaus

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Event-Ranking: Äpfel und Birnen gleich Obstsalat

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Die Schlacht ist geschlagen, die Gewinner stehen fest.
Gemeint ist das jährliche Ranking, das der FAMAB (Verband Direkte Wirtschaftskommunikation e.V.)
und die Fachzeitschriften Horizont und Werben & Verkaufen (W&V) gemeinsam veranstalten.
Unisono wird darauf hingewiesen, dass die aktuelle Auswertung mit den früheren
Rankings nicht vergleichbar ist. Was ist geschehen?

Nachdem die Marketing-Eventagenturen sich über 15 Jahre darum bemühten,
innerhalb eines von Messebau-Unternehmen dominierten Verbandes als eigenständige Disziplin
gesehen und anerkannt zu werden, beschloss der Verband im Rahmen einer Umstrukturierung
die Auflösung der Spezialisten-Gruppen.
Mit dem Ergebnis, dass heute viel von „emotionalem Marketing“ die Rede ist,
aber kaum ein Kunde konkrete Informationen über das Leistungsangebot der FAMAB-Mitglieder bekommt.

Nur konsequent,
wenn auch das Ranking neuerdings darauf verzichtet, klassische Marketing-Events zu bewerten.
Back to the Roots also – wenn Kommunikation im Raum (ehemals Messebau) wieder in
den Vordergrund tritt und mit ehemaligen Below-the-Line-Maßnahmen und klassischen Events
vermischt, als Gesamtleistung ausgewiesen wird.

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Ob die Auflistung Auftraggebern bei der Agenturauswahl hilft, sei dahingestellt.
Ob es den Spezialisten unter den FAMAB-Mitgliedern hilft sich zu positionieren, ist ebenfalls fraglich.

Immerhin – der zusammenfassende Begriff der „Direkten Wirtschaftskommunikation“ für das
Leistungsangebot der Spezialisten innerhalb des Verbandes scheint in der Branche inzwischen
angekommen zu sein.

Eine präzise Leistungsbeschreibung wäre da sicher auch noch machbar.

 

Weitere Informationen:

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Von blinder Gewissheit und dem kurzen Leben ….

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Maike Freess – Skulptur (vorne)
Ausstellungseröffnung 30.8.2015, Von der Heydt – Kunsthalle

„Zentrales Motiv ist die menschliche Figur, die meist in einer Traumwelt gefangen zu sein
scheint“ erläutert der Flyer zur Ausstellung MAIKE FREESS – VON BLINDER GEWISSHEIT,
die am 30.8.2015 in der Wuppertaler Von der Heydt – Kunsthalle eröffnet wurde.
Und weiter „indem sie >psychologische Räume< entwirft analysiert die Berliner Künstlerin
Verhaltensmuster, Rituale, gesellschaftliche Normen und Zwänge“.

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Emoji-ART: André George II “La vie est trop court pour vivre triste”

Von ganz anderer Art ein Gruß zum Ausklang des Sommers des DigitalArt- Künstlers
André George, der mit seiner ATELIERHAUS-Ausstellung „Begegnungen“ unvergessen ist.
Er bleibt digital und hat zur Aufheiterung des Sommers die „Emojis“ entdeckt –
für kleine Bildgeschichten.
Das Verblüffende: Die Bilder entstehen ausschließlich im iPhone.
Ein kleines Buch über „Emoji ART“ mit dem Leitmotiv „La vie est trop court pour vivre triste“.
Das Leben ist zu kurz, um traurig zu leben.

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Dem können wir uns nur anschließen.
Deshalb nicht vergessen: Die Finissage zu unserer ATELIERHAUS-Ausstellung
„Paralleluniversum“ ist am Samstag, den 10. Oktober 2015 um 11:00 Uhr.

Einladung zur Finissage

 

Weitere Informationen:

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Facettenreiches Wuppertal

Die Würfel sind gefallen. Die Preisträger des Wuppertaler Fotopreises 2015 stehen fest.
Die Jury, Experten aus Kunst, Kultur, Werbung, PR und Wirtschaft, hat sich entschieden.
Für die Gewinner des 1. bis 3. Platzes, die sich über Geldpreise freuen können. Und für die
12 besten Fotos die als Kalender und als Postkarten-Set ein facettenreiches Bild der Stadt in
die Öffentlichkeit tragen sollen.

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Die Initiatoren (Wuppertaler Rundschau, Credit- und Volksbank, Druckhaus Ley + Wiegandt)
waren hochzufrieden. Auch wenn es (bisher noch) nicht viel Neues zu entdecken gab, war
das Niveau der über 260 Einreichungen erstaunlich hoch. Die Preisübergabe ist für den
21.10.2015 geplant.
Das Konzept scheint ausbaufähig. Die Akteure sprechen von Potential für die nächsten zehn
Jahre. In der Stadt gibt es noch vieles zu entdecken.
Man darf gespannt sein.

 

Weitere Informationen:

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