FAMAB Branchenbrief
oder „Freibrief für die Eventbranche?“

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Zugegeben – ich habe hier zwei Dinge miteinander verbunden,
die eigentlich nicht zusammengehören.

Ein Schreiben des Kommunikationsverbandes FAMAB mit der Information, der neue
Branchenbrief sei da und man möge ihn unter unseren Kontakten außerhalb der Branche
verteilen (was hiermit geschieht) und eine Meldung in der Westdeutschen Zeitung (WZ) von
heute über die Verfahrenseinstellung bei dem Prozess um die Duisburger Loveparade
im Juli 2010 unter der Überschrift „Freibrief für die Eventbranche“.

Was die Sache interessant macht: Der Begleitbrief des Verbandes weist darauf hin, dass in
Deutschland, dem „Land der Bürokratie und Statistiken“ über Messebau und Live-
Kommunikation in den entsprechenden Aufstellungen buchstäblich „NICHTS“ zu finden sei.

Augenblick, wird der fachfremde Leser des Branchenbriefes jetzt fragen,
was hat die Eventbranche denn mit einem Verband zu tun, der unter der Erläuterung
„Integrated Brand Experiences“ als Kommunikationsverband auftritt und über „Messe und
Live-Kommunikation“ informieren möchte?

Ein wenig Aufklärung scheint also angebracht.
Die Eventbranche, seinerzeit als Forum Marketing-Eventagenturen (FME) gegründet,
umfasst heute unter dem Namen des FAMAB alle Disziplinen der Direkten
Wirtschaftskommunikation. Dazu gehören neben den Eventagenturen auch Designer,

Messebau-Unternehmen, Technik-Dienstleister und Event-Caterer.

In der Öffentlichkeit wird dieses Leistungsspektrum nach wie vor
als „Eventbranche“ zusammengefasst.
Und mit Recht reklamierte die Branche bereits im Jahre 2010, dass sie in der öffentlichen
Wahrnehmung mit dem Unglück der Loveparade in Zusammenhang gebracht wurde.

Gerade das Fehlen professioneller Eventveranstalter,
wie sie sich in dem Fachverband FAMAB zusammengeschlossen haben,
habe zu den eklatanten Fehlern geführt, die dem Unglück in Duisburg zu Grunde lagen.

 

Fazit:

Der FAMAB ist die offizielle Vertretung professioneller Dienstleister der Eventbranche!

Auch wenn der FAMAB heute als Kommunikationsverband
mit verschiedenen Begriffen zur Erläuterung auftritt,
bleibt er die Vertretung professioneller Dienstleister der Eventbranche.

Ob der Branchenbrief auch als „Freibrief für die Eventbranche“
herhalten kann und Irrtümer aufklärt, bleibt abzuwarten.

Auch die Kommunikation ist ein agiler Prozess, dem wir uns stellen müssen.

Vok Dams.

 

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Weitere Informationen:

FAMAB Kommunikationsverband e.V.

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One Response to FAMAB Branchenbrief
oder „Freibrief für die Eventbranche?“

  1. Klaus Pöhls sagt:

    Herzlichen Dank für diese Mail
    Ich habe natürlich sofort den Branchenbrief angeklickt.
    Erster Eindruck:
    Auftritt wie das Formblatt für den beamteten Innendienstes.
    Ich war davon ausgegangen, dass die Eventbranche (FAMAB)
    in ihrem Branchenbrief, der ja das kontinuierliche gemeinsame
    “Kommunikative Aushängeschild” sein soll oder sein könnte,
    auch so etwas wie Kreativität, Spontaneität, von mir aus auch Esprit
    aufblitzen lassen könnte. (?)
    Auf alle Fälle hin und wieder Signale der Kreativität.

    Jeder der im FAMAB organisierten
    Mitglieder lebt von Ideen, sonst ist er tot.
    Der Branchenbrief ist jenseits von jeder Idee.
    Und damit zu weit weg vom
    „Grundnutzen“ dieser Branche: Kreativität. Kommunikation.

    Allein die Typo ist so lesefeindlich und abweisend.
    Also durch den Branchenbrief kein Wir-Gefühl, Stolz,
    dazu zu gehören, kein visionäres Gespür.

    Es hat mal jemand gesagt:“ Will man Menschen überzeugen,
    muss man Menschen begeistern“.

    Vielleicht gibt es irgendwann einen Branchenbrief,
    auf dessen neueste Ausgabe man mit Spannung wartet.

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