Archives for November 2014

Das Ende der Straßenfotografie?

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Berlin: Amerika Haus

„Ich war verliebt in diese Stadt“, so der Titel einer Ausstellung im Berliner Amerika Haus,
in dem Bilder des berühmte Fotografen Will Mc Bride aus dem Nachkriegs-Berlin von 1956
bis 1963 präsentiert werden. Eine einmalige Dokumentation mit Bildern von Menschen,
die (ungefragt fotografiert) das Bild der Stadt in dieser Zeit prägten.
Zitiert wird der Künstler mit den Worten “Berlin wurde in dieser Zeit wahrlich wieder jung.
Es stand tatsächlich wieder an einem neuen Anfang“.
Assoziationen zum aktuellen Berlin-Hype sind erlaubt.

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Hamburg: Deichtorhallen 

Gleichzeitig präsentieren die Deichtorhallen in Hamburg einen Querschnitt durch 100 Jahre
Leica Fotografie unter dem Titel „AUGEN AUF!“.
„Augen auf“ möchte man auch den Verantwortlichen zurufen, die zwei Euro extra verlangen,
wenn man in der Ausstellung mit dem Smartphone fotografieren will oder gar als Journalist,
der nur mit „vorab erteilter schriftlicher Genehmigung“ zu „kommerziellen Zwecken“
fotografieren darf.
Nur konsequent ist da das durch den Sicherheitsdienst mündlich ausgesprochene
absolute Fotografier-Verbot im Eingangsbereich mit der Begründung
“weil wir dem nicht zustimmen, dass Sie uns fotografieren“!

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Berlin: Amerika Haus

Dazu passt ein Bericht des SPIEGEL (43/2014), der in einem Beitrag von Georg Dietz
den Widerspruch in der aktuellen Gesetzgebung aufgreift und die „künstlerische
Straßenfotografie“ im Spannungsfeld von Kunstfreiheit und Persönlichkeitsrecht
bedroht sieht. Von der Pressefreiheit ganz zu schweigen.

Wie dem auch sei: Durch die Erfindung der LEICA wurden die letzten 100 Jahre
nicht nur in einmaliger Form dokumentiert, auch die Fotografie als Medium
der künstlerischen Darstellung wurde endgültig etabliert und einem breiten Publikum
zugänglich.
Und nicht zuletzt: Die Traditionsmarke LEICA bekommt ihre Bedeutung zurück.
Sie wird mit Inhalten belebt, durch Storys emotionalisiert und einem breite Publikum
präsentiert. Marketing vom Feinsten.

(Fotos: VD – iPhone. Kommt jetzt eine Epoche der Handy-Fotografie?)

 

Weitere Informationen:

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FAMAB: BÜHNE DER INSPIRATION?

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Wenn „die starke Stimme der Kommunikation“, der Verband Direkte
Wirtschaftskommunikation FAMAB ruft, ist mit viel Echo in der Branche zu rechnen. So war
denn auch die jährliche Mitgliederversammlung am 6. November in Essen mit fast 200
Mitgliedern gut besucht, professionell vorbereitet und konnte ohne kontroverse Diskussionen
abgewickelt werden.

Zufriedenheit der Mitglieder mit der Arbeit der Geschäftsstelle und des Vorstandes kann
daraus abgeleitet werden, zumal die „Next Steps“ zur Markenpositionierung -  unter den
Stichworten „Definition unserer Branche, Schaffung eines klaren Profils und Abgrenzung“ -
angekündigt wurden. Ein Hinweis darauf, dass auch die Kunden in Zukunft wieder ins
Blickfeld geraten und unter den Schlüsselbegriffen „Marketing-Events, Design und
Architektur, Messebau, Event-Catering, etc…“ auf spezielle Leistungen der FAMAB-
Mitglieder im Bereich der Direkten Wirtschaftskommunikation zurückgreifen können.

Diese Klarheit wäre auch bei der anschließenden Verleihung der FAMAB-Awards hilfreich
gewesen, wenn auf der „Bühne der Inspiration“, so das Motto der Preisverleihung im
Essener Colosseum Theater, Projekte präsentiert und nicht nur prämiert worden wären.

Immerhin konnte der FAMAB als Veranstalter auf ein ausverkauftes Haus mit über 1500
Teilnehmern in einer eindrucksvollen Location und – wie immer – auf ein ausgezeichnetes
Catering der LECA-Mitglieder verweisen. Also auch diesmal wieder „preiswürdige“
Sponsoring-Leistungen im Wert von fast 1 Million Euro, die über die Inspiration hinaus zu
konkreten Ergebnissen führten.

„Direkte Wirtschaftskommunikation“ oder „Live-Marketing“ im besten Sinne des Wortes!

Weitere Informationen:

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AXICA Keynoter Summit 2014 klimagerecht

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Moderatorin Kay-Sölve Richter interviewt Claus Holtmann zur FAMAB Stiftung

Die FAMAB Stiftung war dabei,
als sich die Top-Entscheider aus der MICE-Branche
und dem Speaker Business am 31.Oktober 2014 in Berlin trafen, um die
Beiträge von René Borbonus (Respekt!), Cristián Gálvez (Helden
handeln!),Slatco Sterzenbach (Der perfekte Tag!), Markus Hofmann
(Vorsprung durch Wissen!) und Bernhard Wolff (Lust auf Ideen!) zu
erleben.

Erstmals gab es Gelegenheit, fünf der führenden Keynoter der MICE-
Branche gemeinsam auf der Bühne zu erleben. Die inspirierende
Architektur von Frank O. Gehry und das exzellente Catering der AXICA
rahmten dieses „Gipfeltreffen“ in Berlin perfekt ein.
Einmal mehr ein Grund, das Thema Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt zu
stellen, die unvermeidlichen CO2-Emissionen mit dem „FAST“-Rechner
der FAMAB Stiftung zu ermitteln und über eine Ausgleichszahlung zu
neutralisieren.
Claus Holtmann, langjähriger FAMAB-Vorsitzender und Initiator der
FAMAB Stiftung, war dabei, um über die klima-neutralen Projekte zu
berichten, die von der Stiftung gefördert werden.
Die geladenen Gäste waren mit der Einladung zu der kostenfreien
Veranstaltung bereits angeregt worden, die FAMABStiftung mit einer
freiwilligen Spende für den Klima-Ausgleich zu unterstützen.

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Die Moderatorin mit den fünf Keynotern  

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