Archives for August 2015

IHK-Präsident: „Nur gemeinsam sind wir stark!“

Der Marketing-Club Bergisch Land rief und alle, alle kamen. In die altehrwürdigen Hallen der
Industrie- und Handelskammer Wuppertal-Solingen-Remscheid. Auf dem Programm stand
der „Wirtschaftsstandort Bergisches Städtedreieck“.

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IHK-Präsident Thomas Meyer (r.), Moderator Vok Dams          Fotos: Anette Hammer

Zuvor galt es, ein paar grundsätzliche Frage zu klären: Wie ist es mit der
Zwangsmitgliedschaft, was tun die IHKs im Allgemeinen und die IHK
Wuppertal-Solingen-Remscheid im Speziellen für die Bergische Wirtschaft?
Können sie Mahner, Motor,Impulsgeber sein? Akzente setzen und Innovationen fördern?

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Diskussionsfreudig: Die Mitglieder des Marketing-Club Bergisch Land

Die ernüchternde Erkenntnis: Es ist weniger die Dynamik der IHK, die unsere Wirtschaft
wettbewerbsfähig macht, als der Service für die Mitglieder und die ausgleichende
Moderation, die zwischen Politik und Wirtschaft vermittelt und Konflikte verhindert.

Wie kompliziert allein diese Aufgabe ist, konnte am Beispiel der Bergischen Struktur- und
Wirtschaftsförderungsgesellschaft aufgezeigt werden, in der sich drei Städte mit ihren
verschiedenen Gremien und Interessen darum bemühen, ein einheitliches
Wirtschaftszentrum zu schaffen. Das Ziel: Strahlkraft über die Region hinaus zu entwickeln,
hinein in eine größere Metropol-Region Rhein-Ruhr. Einigkeit herrscht in der Erkenntnis:
„Gemeinsam sind wir stärker“.

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Aufmerksame Zuhörer: Was bedeutet das für die Entwicklung der Region und unsere Unternehmen?

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Marketing-Club Bergisch Land: Fachlicher Austausch und persönliche Kontakte

Gemeinsam sind wir stärker, das gilt auch für den Marketing-Club Bergisch Land,
den Berufsverband des Marketing-Managements in dieser Region. Der Club ist mit seinen rund
200 Mitgliedern Teil des Deutschen Marketing-Verbandes DMV, in dem sich 65 regionale
Clubs in einem Netzwerk mit über 14.000 Mitgliedern zusammengeschlossen haben.
Der Club freut sich auf Interessenten und weitere Mitglieder.

 

Informationen:

Marketing-Club Bergisch Land e.V.
www.mc-bergisch-land.de

IHK
http://www.wuppertal.ihk24.de/

Bergische Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft
http://www.bergisches-dreieck.de/impressum.html

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Perspektivwechsel: Lebensader Wupper

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Blick aus der Schwebebahn: Freundliche Begrüßung am „Arrenberg“

Ein illustrer Kreis traf sich auf Einladung des Oberbürgermeisters Peter Jung zur ersten
Sitzung des Strategiekreises des Projektes Wuppertal 2025 beim „Internationalen Bund West
für Bildung und soziale Dienste“ an der Wuppertaler Simonsstraße – mit einem herrlichen
Blick auf die „Lebensader Wupper“.

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Internationaler Bund West für Bildung und soziale Dienste mit Balkon zur Wupper.

Das Überraschende: Das Strategiepapier aus dem Jahre 2013 nimmt Gestalt an.
Persönlichkeiten aus Verwaltung, Politik, Kultur und Wirtschaft geben Auskunft zu dem
aktuellen Stand der 13 Schlüsselprojekte, die in diesem Rahmen ausgewählt wurden.
Und das Ergebnis: Es bewegt sich etwas. Das persönliche Engagement aller Beteiligten
lässt hoffen. Hoffen, dass die Aussage stimmt: „Wuppertal erfindet sich gerade neu!“

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Perspektivwechsel Wupper: Moritzbrücke – Robert-Daum-Platz

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Das Konzept: Erholungs- und Erlebnisorte, Flussbalkone und Gastronomie.  

„Perspektivwechsel Wupper“ ist dann auch eines der 13 Schlüsselprojekte, das die Wupper
wieder in das Stadtbild zurückholen und zum Mittelpunkt des Tals machen will.
Erleben konnten die Teilnehmer des Strategiekreises das am Arrenberg, wenn sie -
den Empfehlungen der Einladung folgend – vom Parkplatz aus den mit Skulpturen ausgestatteten
Fußweg (vom Robert-Daum-Platz) am Wupperufer entlang zum Tagungsort
(über die Moritzbrücke) nahmen.
Es muss also nicht immer der Blick aus der Schwebebahn sein, um die interessanten Seiten
zu entdecken. Perspektivwechsel eben!

Weitere Informationen:

Informationen zu den Schlüsselprojekten
Wuppertal 2025 finden Sie hier:

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“Wer wird denn gleich in die Luft gehen?”

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Bericht im „stern“ Nr. 34 v. 13.8.2015

Wer wird denn gleich in die Luft gehen, das fragten sich vor über 100 Jahren auch die
Stadtväter in Elberfeld und Barmen (im “Wuppertal”) und trafen eine innovative und mutige
Entscheidung. Sie bauten die einmalige und weltweit bekannte Schwebebahn.
Ein unverzichtbares Wuppertaler Wahrzeichen und ein Verkehrsmittel, das derzeit seine
Renaissance erlebt.

Wuppertal 2025

Nicht weit davon entfernt: das Strategiekonzept Wuppertal 2025.
Mit innovativen und mutigen Ideen, die die Öffentlichkeit jubeln lassen: “Wuppertal erfindet
sich derzeit neu”, so die Ausnahmezeitung “talwärts”:
http://vokdamsatelierhaus.de/talwaerts-wie-geht-erfolg/

Das bekannteste Projekt des Konzeptes:
Eine Seilbahn als eine weitere “neue Schwebebahn” für Wuppertal.

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So berichtet dann auch der Stern (Nr. 34 v. 13.8.2015) “die ganze Welt baut Seilbahnen.
Experten halten sie für ein Nahverkehrsmittel der Zukunft. Nur in Deutschland bleibt man
schön auf den Boden (…)“.
In ganz Deutschland? Nein – Wuppertal hat sich wieder (!) an die Spitze gesetzt und plant
eine Seilbahn, die das schmale Tal der Wupper mit der Universität und den Vororten auf den
Höhen verbindet.
Wuppertal präsentiert sich damit auch in der überregionalen Presse als innovative und
zukunftsorientierte Stadt.

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Über 100 Jahre Erfahrung: Revolution des öffentlichen Nahverkehrs?

Wuppertal, die Universitäts- und Gründerstadt, setzt sich jetzt wieder an die Spitze bei der
“Revolution des öffentlichen Nahverkehrs” (Stern Nr. 34, 13.08.2015).
Wenn, ja, wenn denn die Fraktion der Bedenkenträger nicht wieder die Meinungshoheit für
sich beansprucht und die Meinungsführerschaft übernimmt.

Innovationsfähigkeit ist nicht zuletzt auch eine Frage der Kommunikationsfähigkeit.
Äußern wir uns also, wenn wir Ideen für zukunftsfähig halten und überzeugen mit den besseren
Argumenten im konstruktiven Dialog.
Damit wir Wuppertal auch heute wieder als innovative, zukunftsorientierte, lebens- und
liebenswerte Stadt präsentieren können.

 

Weitere Informationen:

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„Phantasie ist wichtiger als Wissen!“

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Besucher in unserem ATELIERHAUS erleben immer einen besonderen Service.
Bei der Begrüßung, bei der Bewirtung, bei der Führung durch das Haus, bei der Betreuung einer
Klausurtagung oder dem Besuch unserer Ausstellungsräume und Kunstausstellungen.

Die Arbeit im ATELIERHAUS gehört zu den dem Aus- und Weiterbildungsprogramm unserer Agenturgruppe.
Phantasie ist die Voraussetzung für diesen Job, Wissen – speziell zur über
50-jährigen Vok Dams-Geschichte, zur Kommunikation in sozialen Netzwerken und
zur aktuellen Kunstdiskussion – erwirbt man vor Ort.

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Lara Hartung, die das ATELIERHAUS 12 Monate betreut hat, übergibt ihre Aufgaben in
diesen Tagen an Angelina Berger, die bereits jetzt unsere neue ATELIERHAUS-Galerie und
unseren ArtShop vorbereitet.
Nicht zuletzt auch unsere neue Ausstellung, die ab November geplant ist.

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„Die coolste Stadt Deutschlands!“

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Spiegel, Nr. 33/2015

Wenn man über einen längeren Zeitraum mit Verwaltungs-Problemen konfrontiert wird,
tut man gut daran, einen Blick über den Zaun zu werfen.
Warteschlangen am Einwohnermeldeamt, unglaubliche Zeiten bei der Bearbeitung von
Bauanträgen, die Unfähigkeit, verständliche Leitsysteme im Rahmen von Baumaßnahmen
zu installieren, alles relativiert (oder normalisiert?) sich, wenn wir über die Verwaltung in
Griechenland sprechen. Oder auch in anderen deutschen Großstädten.

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Der Spiegel-Autor Juan Moreno sieht das in Berlin locker.
Er schildert in einer Kolumne (Spiegel Nr. 33/2015) überzeugend, dass er gern auf seinen
Urlaub verzichtet, wenn er in dieser Zeit einen Pass für seine Tochter bekommt
(mit der er in Urlaub fahren wollte) und sogar einen Termin zur Anmeldung seines Autos –
„genau eine Woche nach Beendigung der Sommerferien“.
Nichts Besonderes also, zumal seine Frau vorschlug, „dieses Jahr in Berlin zu bleiben.
Sei doch die coolste Stadt Deutschlands“.

Hier liegen wir also durchaus auf Augenhöhe mit Berlin.
In WUPPERTAL, der Erlebnisstadt mit der Schwebebahn!

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Wi(e)? Wo?

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Nicht am Kiosk?

“Wirtschaft ist das, was wir daraus machen” zitierte ich die Eigenwerbung der
WirtschaftsWoche (WiWo) in unserem NotizBlog.
Der Beitrag “Letzte Hoffnung Wuppertal” animierte mich zu der Aussage
„Wuppertal ist das, was wir daraus machen”.

Um diese Gedanken fortzuführen:
Die Satire von Roderich Trapp in der Wuppertaler Rundschau (8.8.2015) schildert den
verzweifelten Versuch eines Journalisten, eine “WiWo” an Wuppertaler Kiosken käuflich zu
erwerben.

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Hilferuf…

Eine Vorlage für den WiWo-Vertrieb?

Eine (regionale) Verkaufsaktion des Verlages, der sich das Thema Wirtschaft auf die Fahnen
geschrieben hat, wäre bei Kenntnis des Marktes wohl naheliegend gewesen.
Vor allem vor dem Hintergrund, dass die WiWo in den Wuppertaler Redaktionen offensichtlich
nicht zum Standard-Abonnement gehört.

Positiv gesehen schlussfolgere ich, dass bei der WiWo Redaktion und Vertrieb noch
unabhängig voneinander arbeiten. Gut so.
Zum Anderen würde ich aber auch in Wuppertal die Verbreitung überregionalen
Gedankengutes zu Politik und Wirtschaft durchaus begrüßen.

Weitere Informationen:

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Wirtschaft ist, was wir daraus machen!

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WirtschaftsWoche 32 / 31.7.2015

Das tut uns gut. Ein dreiseitiger positiver Bericht in der WirtschaftsWoche über Wuppertal.
Aufhänger ist dann auch „Ausnahmeerscheinung Peter Jung“, der in Wuppertal „der größten
deutschen Stadt mit einem CDU-Oberhaupt“ regiert.
„Mitten in Nordrhein-Westfalen zeigt ein Bürgermeister, wie es anders geht“ schreibt dann
auch der Autor und verweist auf die Probleme der CDU in anderen großen Städten.

Und weiter: “Genau das könnte Jungs Anziehung erklären – dass er eben nicht aus einem
abgekapselten konservativen Milieu kommt sondern in viele Kreise der Stadt Kontakte pflegt.
Er lebt vor, was sich CDU-Theoretiker in der Parteizentrale erst mühsam ausdenken
mussten.“

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Dass Wuppertal aber jetzt die „letzte Hoffnung“ für Merkels Union ist, lässt uns hoffen.
Den Slogan der WirtschaftsWoche im gleichen Heft könnten wir übertragen:
„Wuppertal ist, was wir daraus machen.“ Also, machen wir was daraus!

Weitere Informationen:

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Künstliche Intelligenz: Die größte Errungenschaft der Menschheit?

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Schöne Ferien! Zeit mal wieder etwas zu lesen. Und Fragen zu stellen.

Der 90-jährige „Sprachpapst“ Wolf Schneider  fragt in seinem Rückblick
„Hottentottenstottertrottel“ mit Recht, warum der Diebstahl in Supermärkten bestraft wird.
Habe doch „das unbewachte Angebot begehrenswerter Waren eine Versuchung zum
Diebstahl in die Welt gesetzt, die es bis dahin nicht gab (…) Es sind die Betreiber,
die man damit juristisch belangen könnte – falls man sich den Paragraphen 38a der
Straßenverkehrszulassungsordnung zum Vorbild nähme: Demnach müssen sämtliche
Kraftfahrzeuge mit einer “Sicherheitseinrichtung gegen unbefugte Benutzung“ versehen sein,
- weil, so die Begründung von 1960, ihr Fehlen den Diebstahl erleichtere“.
Eine interessante Fragestellung, wenn man das Thema weiterdenkt.

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In „2020 So leben wir in Zukunft“ (Goldegg Verlag) entwickelt Autor Sven Gábor Jánszky die
These, dass Brain-Dopings mit Functional Food in wenigen Jahren so selbstverständlich sein
werden wie heute Bodytuning im Fitness-Studio. Er belegt diese These mit aktuellen
Beispielen zu den gesellschaftlich akzeptierten oder auch nicht akzeptierten Vorläufern beim
Doping, bei militärischen Einsätzen und in der Medizin.

Dazu passt ein offener Brief von fast 2000 internationalen Forschern über den
Chefredakteurin Miriam Meckel im Editorial der WirtschaftsWoche (31.7.2015) berichtet.
Darin fordern die Autoren auf einer Konferenz über künstliche Intelligenz (KI) in Buenos Aires
„den vorsichtigen Umgang mit Errungenschaften und Möglichkeiten dieser Technologie“.
Und gemeint sind nicht nur Kampfroboter.
Gemeint sind Systeme, die „intelligenter sind als der intelligenteste Mensch, weil ihre
Software selbstlernend ist, also Wissen aus Erfahrung generieren kann und dazu keinen
Menschen mehr braucht“.

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Schöne neue Welt – so lt. Meckel:
„Stephen Hawking sieht KI als größte Errungenschaft der Menschheit. Er sagt auch: Es wird
leider die letzte sein“.

Weitere Informationen:

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